Donnerstag, 23. August 2018

KURZgesagt von Fabrizio Fiordellisi


Unter den "Picks der Redaktion" beim "Kindle Storyteller X Award"!!!


Blick ins Buch

Das Leben ist die Summe unserer Entscheidungen, sagte einst Albert Camus. Aber treffen wir die Entscheidungen wirklich selbst? In diesem Kurzgeschichten-Band geht es sowohl um profane, als auch um außergewöhnliche Entscheidungshilfen. Eine Nase, ein Whisky, ein Los, ein Polizist und Mutterkorn sind einige der kleinen Helfer, die unsere Protagonisten nicht immer die beste Entscheidung treffen lassen.

Über Anregungen, Lob und Kritik freuen wir uns sehr!! Seid dabei und kommentiert euer LESEerlebnis!

Mittwoch, 14. Februar 2018

Die Utopie vom stressfreien Autofahren

Wer kennt das nicht. Der Wagen vor einem fährt extrem langsam. 35km/h wo 50 erlaubt sind. Sobald eine Kurve in Sicht ist wird gebremst. Ampeln, egal ob rot oder grün, nähert sich dieser Wagen in Schrittgeschwindigkeit, trotz Kontaktschleife oder Verkehrskamera. Nur Zebrasteifen werden prinzipiell überfahren. Wenn ich so etwas erlebe, dann könnte ich wahnsinnig werden. Meistens passiert es wenn ich es eilig habe. Müllwagen und Radfahrer begegnen mir auch nur dann und der Wagen vor mir ist nicht einmal in Schrittgeschwindigkeit in der Lage an diesen vorbei zu fahren. Gesteigert wird diese Situation von dem Wagen der hinter mir fährt. Meist so dicht, dass ich ihn nicht mehr im Rückspiegel sehen kann. Ich bin in der Zwickmühle und bekomme das ab, was ich meinem Vordemann/frau wünsche. Dann bricht es aus mir heraus "V****ter Id**t, wer hat dir eigentlich erlaubt einen Führerschein zu machen?!!" ist noch das harmloseste.
Allein unterwegs zu sein wäre jetzt schön. Das ist zugegebener Maßen eine sehr egoistische Utopie.

Ich habe mir jetzt zum Ziel gesetzt entspannter mit der Situation umzugehen. Vielleicht fahre ich auch einfach früher los ;-)

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Die Utopie vom fröhlichen Menschen

Schon als Kind konnte ich es mir nicht verkneifen mürrisch dreinblickende Menschen zu grüßen. Ich warf ihnen ein fröhliches "Guten Tag!" entgegen und wartete gespannt auf die entsprechende Reaktion. Sehr zu meinem Leidwesen erwiderten nur wenige meinen Gruß. Die Meisten gingen stur weiter und beachteten mich nicht. Einige riss ich wohl aus ihren Gedanken - dafür möchte ich mich herzlich entschuldigen - denn sie antworteten etwas verwirrt "Äh, guten Tag!" und fragten sich wohl woher wir uns kennen. Wenige entgegneten mir ebenfalls fröhlich "Guten Tag!" und lächelten.
Diese wenigen gaben mir den Mut weiter mürrische Menschen zu grüßen, auch wenn ich es einige Jahre vergessen habe, so habe ich nun wieder damit begonnen, denn ich habe eine Utopie - alle Menschen sollen fröhlich sein.

Diese Utopie habe ich aus einem ganz bestimmten Grund. Ich mag es nicht, wenn Menschen mürrische Falten um den Mund haben. Das ist zugegebener Maßen ein wenig -Achtung Wortspiel- einfältig von mir, aber manchmal ist es gerade das was das Leben ausmacht. Ein kindlicher Wunsch der in erfüllung geht. Die Freude darüber ist wie die Freude eines Kindes, ehrlich.


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Ich habe herausgefunden, dass hängende Mundwinkel damit zu tun haben, dass die Kraft der Jochbeinmuskel nachgelassen hat. Das passiert, wenn man ihn nicht benutzt. Außerdem bilden sich dadurch Falten um den Mund. Da lobe ich mir doch meine Lachfalten um die Augen. Wenn schon Falten, dann wenigstens die richtigen :-)

Hier eine kleine Anleitung, wie man diese Muskeln wieder stärken kann. Oder ihr lächelt einfach öfter.